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Radwegenetz in Hof

Der Agenda-21-Arbeitskreis und der ADFC Hof haben zum zweiten Mal einen Ortstermin durchgeführt und wichtige und problematische Punkte im Hofer Radwegenetz begutachtet. Mittlerweile haben wir auch herausgefunden, woran es in Hof vor allem fehlt: nicht nur an der konkreten Verbesserung der Situation an unzähligen Straßen und Kreuzungen, sondern auch an einem Plan für ein echtes Wegenetz. Zum einen gibt es, abgesehen vom Saale-Radweg, keine gefahrlos zu benutzenden Hauptachsen durch die Stadt, außerdem sind öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Freibad, Freiheitshalle, Stadtbücherei oder auch die Haupteinkaufszonen nur schlecht per Fahrrad zu erreichen. Wir versuchen deshalb darauf hinzuarbeiten, dass künftig bauliche oder verkehrstechnische Verbesserungen nicht beliebig und punktuell durchgeführt werden, sondern stimmig im Rahmen eines Radwegeplans, damit Radverkehrsachsen entstehen und alle wichtigen Punkte in der Stadt mit dem Rad erreichbar sind.

Die Vorstellungen von Agenda 21 und ADFC und die Auswertung unserer Lokaltermine werden in Kürze der Stadt Hof vorgelegt. Natürlich wünschen wir uns, dass Politik und Verwaltung die Chancen, die in einem Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur liegen, erkennen. Es geht hier schließlich um gleich eine ganze Reihe von Zukunftsthemen, vom Klimaschutz über Sicherheit und Lebensqualität in der Stadt bis hin zu den gesundheitlichen Aspekten beim Radfahren.

Wir hoffen, dass die Stadt Hof die Anregungen und Pläne von Agenda-Arbeitskreis und ADFC aufgreift, auf dass sich etwas bewegt in Hof und sich die Hofer wieder mehr bewegen.

Oliver Groll