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1. Kleeblatt-Tour 2009 am |
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Mit dem Radl zum lokalen Produzenten Organische Waschmittel aus Trogenau: Holger Sommermann in Trogenau empfängt die Gruppe mit einem Glas frischer Milch vom benachbarten Bauern und erzählt wie er hobbymäßig mit der Kreierung verschiedenster Waschmittel, Seifen, Ölen und Shampoos angefangen hat. Heute ist aus dem Hobby ein kleiner Nebenerwerb geworden und sein Keller ist inzwischen ein Labor mit einer Vielfalt an biologischen Ingredienzien. Besonders Menschen mit empfindlicher Haut oder Allergiker lassen sich gerne im “Naturtöpfla” ihre speziellen Mischungen herstellen. Das mit Orangenöl versetzte Grundwaschmittel riecht so gut, dass es einer der Radler sogar als Haarwaschmittel verwendete. Davon riet Herr Sommermann aber schmunzelnd ab. Orangen sind sehr fettlösend, was dem Haar nicht gut bekommt. Streichbögen aus Oberprex: In Oberprex wurde die Firma Knoll besucht, die mit Materialien aus aller Welt hochwertigste Streichbögen produziert. Um einen Geigenbogen herzustellen braucht man unter anderen Fernambuk-Holz aus Brasilien, Elfenbein aus Afrika, Ebenholz aus Asien und Pferdehaare aus der Mongolei. Die Herstellung aber erfolgt in Handarbeit in der lokalen Werkstatt. “Mein Großvater Alfred Knoll hat 1932 diesen Betrieb gegründet”, erzählt der Geigenbauer und Inhaber Gerald Knoll. “ Zuerst produzierten wir für die Verleger in Marktneukirchen, von wo aus die ganze Welt mit Musikinstrumenten beliefert wurde. Doch nach dem Krieg kamen die amerikanischen Einkäufer zu uns und wir konnte Mitarbeiter einstellen und in größerer Menge produzieren. Ein Geigenbogen aus unserer Werkstatt kostet heute zwischen 300 und 5000 Euro.” Vom Schülerbogen bis hin zum diamantbesetzten Bogen findet sich alles in Oberprex. Dass die Firma Knoll global denkt, um auch in Zukunft Geigenbögen produzieren zu können, das zeigt sie durch ihr Engagement für die “Internationale Initiative zur Erhaltung des Fernambuk-Holzes”. Wegen seiner besonderen Eigenschaften ist das Fernambuk-Holz aus Brasilien für den Bogenbau unübertreffbar geworden. Das “Pau Brasil” ist aber durch die seit 250 Jahren andauernden Abholzung des Atlantischen Tropenwaldes in Brasilien vom Aussterben bedroht und gehört zu den geschützten Baumarten. Seit Ende 1999 haben sich Bogenmacher, Geigenbauer und Musiker aus über 18 Ländern zusammengeschlossen, um den Bestand der Bäume zu erhalten und um eine zukünftige Materialbeschaffung zu sichern. Ein prozentualer Anteil jedes verkauften Bogens wird für die Wiederaufforstung von Fernambuk-Bäumen und Erhaltung von Wäldern verwendet. Direktvermarkter in Ossek am Wald:. Die drei Direktvermarkthöfe Lang, Schörner und Wendel, die auch jeden letzten Samstag im Monat auf dem Hofer Wochenmarkt sind, haben ihre Köstlichkeiten auf Biertischen mitten auf dem Hof von Familie Lang aufgebaut. Die Gruppe darf von allem versuchen. Neben hausgemachter Gulaschsuppe, selbstgebackenen Brot, eigener Wurst und dem traditionellen Kochkäs gibt’s Bier oder Saft aus den eigenen Äpfeln. Anschließend lässt Helga Lang von ihren verschiedensten schmackhaften Kuchen probieren. Danach ist es schwer sich von diesem Ort zu lösen. Nachdenklich machen die Erläuterungen der Bauersleute über ihren stetigen Umsatz aber mangelnden Nachwuchs. Auf der knapp 45 km langen Strecke wurden insgesamt 8 Stationen angefahren. Interessierte aus Hof, die sich auch für die lokalen Produkte und die Menschen, Nähere Informationen auch unter www.adfc-hof.de oder www.stadt-hof.de Weitere Infos: Zusammenfassung der besuchten Betriebe/Anbieter oder Örtlichkeiten: Naturtöpfla |
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